Neurotrac Myo Plus 2/4

NeuroTrac Myo Plus 2/4 – der Kombinationstrainer: EMS/EMG/ETS

Das effiziente Zweikanal/Vierkanal Hometherapiesystem mit einer Vielzahl an Programmen und Anwendungsmöglichkeiten, kombiniert die Elektrostimulation mit einem Biofeedback. Eine effiziente und nebenwirkungsfreie Behandlungsmöglichkeit – einfach von zu Hause!

Das Kombinationssystem NeuroTrac MyoPlus 2/4 die Kombination aus aktivem und passivem Training.

Der Kombitrainer MyoPlus besteht aus einem Biofeedback, aktives Training unterstützt durch visuelle und optische Kontrolle und verschiedenen voreingestellten Programmen sowie passivem Training mittels Elektrostimulation sowie einem Kombinationsprogramm mit Biofeedback und Elektrostimulation – die getriggerte Elektrostimulation – auch ETS genannt. Dabei wird an dem höchsten Punkt des selbstständigen Anspannens, ein elektrischer Reiz zusätzlich ausgelöst. Man kommt über den Punkt der maximalen Anspannung – ein sehr effektives Training. Durch ein  passives Training mit der Elektrostimulation wird der Beckenboden intensiv aufgebaut, zusätzlich durch das selbstständig kontrollierte Training mit dem Biofeedback, bleibt der Erfolg erhalten. Die Muskelleistung und der Therapieverlauf werden angezeigt. Durch diverse voreingestellte Programme können weitere Indikationen zusätzlich behandelt werden. Wer den Beckenboden trainiert, intensiviert auch das Sexualleben für beide Partner.

EMG-Biofeedback kombiniert mit EMS-Elektrostimulation. Ein wirkungsvolles Therapiekonzept, um den Beckenboden zu stärken und gegen Blasenschwäche/Inkontinenz vorzubeugen oder diese zu behandeln (Kombinationstherapie), u.a. auch bei:

  • Wiederaufbau der Beckenbodenmuskulatur nach einer Geburt
  • Training der Scheidenmuskulatur, Intensivierung des Sexuallebens
  • Bei hormonbedingten Muskulaturabbau in den Wechseljahren!
  • Sensibilitätsstörungen z.B. nach einer schweren Geburt
  • Bei Verspannungen im Becken/Unterleibsschmerzen
  • Stimulation auch über Klebeelektroden möglich – Tibialis-Stimulation
  • Stuhlinkontinenz, z.B nach Dammschnitt oder Hämorrhoiden OP

Wie erhalte ich das System NeuroTrac MyoPlus2/4 auf Rezept?

Blasenschwäche oder Inkontinenz 

Ein Drittel aller Frauen hat im Laufe des Lebens Kontinenz-Probleme. Blasenschwäche kann in jedem Alter auftreten. Die Ursachen dafür sind vielseitig. Dazu beitragen können z.B. Geburten oder Hormonveränderungen in den Wechseljahren. Problematisch ist oftmals fehlende Kontrolle über den Beckenboden. Ein wirksamer Weg Blasenschwäche zu behandeln, besteht darin, die Eigenwahrnehmung zu stärken und wieder Kontrolle über die Muskulatur des Beckenbodens möglich zu machen. Wirksame Methoden sind z.B. Beckenbodenübungen, unterstützt durch Biofeedback in Kombination mit einer Elektrostimulation.

Sichern Sie sich ein Stück Lebensqualität.

Das NeuroTrac MyoPlus 2/4 Therapiesystem hat noch weitere Vorteile: Es kann z.B. auch mittels Klebeelektroden eingesetzt werden: Mit der Tibialis-Stimulation am Bein über die Akkupunkturpunkte MP6 und N5, besonders zur Linderung einer Drang- und Urgeinkontinenz. Auch lassen sich mit dem Therapiesystem, mittels beiliegender Klebeelektroden, z.B. Rücken-, Becken- oder Regelschmerzen behandeln.

  • Ein hochwertiges EMS/EMG/ETS-Stimulationssystem. Das richtige Werkzeug für das Training und die Bewertung von Fortschritten.
  • Voreingestellte Programme für Inkontinzenz-Behandlung, Sport, Muskelentwicklung und neuromuskuläre Rehabilitation.
  • 2/4-Kanal EMG (Biofeedback) kombiniert mit 2-Kanal EMS (Stimulation).
  • 2/4-Kanal ETS (EMG getriggerte Stimulation) mit Stimulation auf zwei Kanälen.
  • Einfacher Einphasen oder Multiphasen Betrieb: Multiphasen ermöglichen EMS / EMG / ETS kombiniert in einem Programm.
  • Mehrsprachiger LCD-Bildschirm mit Sprachansagen für Biofeedback.
  • Manuelle und automatische Schwellenwert-Steuerung.

Genießen Sie das Leben. Ohne Blasenschwäche/Inkontinenz, ohne Einschränkungen. 

Dieses hochwertige Home-Therapiesystem bietet eine Vielzahl von Programmen, einsetzbar nicht nur gegen alle Arten der
Blasenschwäche/Inkontinenz, sondern auch in den Bereichen Sport und Rehabilitation. Zusätzlich kann man individuell

eigene Programme erstellen.

Beckenboden: P01-P19 Sport: P01-P21 Rehabilitation: P01-P09 KUNDENPROGRAMM
P1 – Becken- Schmerz
P2 – Dranginkontinenz 1
P3 – Stressinkontinenz 1
P4 – Stressinkontinenz 2
P5 – Frequenz / Drang 1
P6 – Frequenz / Drang 2
P7 – Frequenz / Drang 3
P8 – Sensibilitätsstörungen
P9 – Beckenboden Muskeltraining
P10 -Ausdauerkraft
P11 -Beckenboden muskuläre Entspannung
P12 -Postnatale Inkontinenz
P13 -Stressinkontinenz 3
P14 -Stressinkontinenz 4
P15 -Dranginkontinenz 2
P16 -Dranginkontinenz 3
P17 -Frequenz
P18 -Schlaffer Muskel
P19 -Schwacher Beckenbodenmuskel
P1 – Aufwärmen
P2 – Aktive Erholung
P3 – Ausdauertraining
P4 – Ausdauer 1
P5 – Ausdauer 2
P6 – Ausdauer 3
P7 – Krafttraining 1
P8 – Krafttraining 2
P9 – Krafttraining 3
P10 -Kraft 1
P11 -Kraft 2
P12 -Kraft 3
P13 -Max Kraft 1
P14 -Max Kraft 2
P15 -Max Kraft 3
P16 -Max Kraft 4
P17 -Schnellkraft 1
P18 -Schnellkraft 2
P19 -Dauerfestigkeit
P20 -Training Agonisten 1
P21 -Training Agonisten 2
P1 – Muskelwachstum
P2 – Wirbelsäulentraining
P3 – Extremitätenparese
P4 – Gesichtslähmung 1
P5 – Gesichtslähmung 2
P6 – Muskelaufbau
P7 – Schlaganfall 1
P8 – Schlaganfall 2
P9 – Multiple Sklerose
EMG Benutzerprogramme x 2
STIM Benutzerprogramme x 2
ETS Benutzerprogramme x 2
P&A Benutzerprogramme x 5

Medizinischer Hintergrund:

Beckenbodeninsuffizienz, betroffen sind Patienten, u.a.:

  • nach Geburten – auftretend auch erst viele Jahre danach
  • oder hormoneller Umstellung (Wechseljahre)
  • nach vaginalen Operationen

Arten der Inkontinenz:

  • Stressinkontinenz/Dranginkontinenz/Belastungsinkontinenz/Mischinkontinenz
  • Stuhlinkontinenz z.B. nach Dammschnitt oder Hämorrhoiden OP

Blasenschwäche/Inkontinenz:

Die häufigste Form der Inkontinenz stellt die Stress- oder auch Belastungsinkontinenz dar. Bei der Stressinkontinenz kommt es bei körperlicher Anstrengung z.B. beim Heben, Husten, Niesen oder Lachen zu ungewollten Harnverlust. Die Stressinkontinenz tritt, bedingt durch die nachgebende Spannung der Beckenbodenmuskulatur sowie einer geschwächten Muskulatur des Blasensystems, auf.

Eine weitere Form der Inkontinenz ist die Drang- oder Urgeinkontinenz. 

Diese beruht auf einer Überaktivität des Blasenmuskels. Es kommt dabei zu plötzlich auftretendem und nicht mehr zu kontrollierendem Harndrang, sodass die nächste Toilette oft nicht mehr erreicht werden kann. Es kann auch dazu kommen, dass man während der Nachtruhe häufig die Toilette aufsuchen muss und dennoch wieder Harndrang verspürt. Oft kommt es dann zu extremen Ermüdungserscheinungen, wenn die Nachtruhe durch die Toilettengänge gestört wird.

Häufig kommt es auch zu einer Mischform aus beiden aufgeführten Inkontinenzleiden. 

Schon weit vor den Wechseljahren sollten Frauen bereits bei den ersten Problemen mit der Wahrnehmungsschulung beginnen, um die Kontrolle wieder zurückzugewinnen. Wenn mit den Wechseljahren die Östrogenproduktion nachlässt, werden die Symptome eines untrainierten Beckenbodens spürbar. Durch die Veränderung des Hormonhaushaltes wird das Gewebe im Körper schwächer und somit die Blase nach unten drücken, oder die Gebärmutter gibt nach und belastet die Beckenbodenmuskulatur.

Eine weitere Form der Inkontinenz ist die Stuhlinkontinenz, die z.B. nach einem Dammschnitt bei einer Geburt, oder auch nach einer Entfernung von Hämorrhoiden kommen kann.

Auswirkungen Beckenbodeninsuffizienz:

  • Senkung der gynäkologischen Organe mit Uterussenkung (Descensus uteri). Scheidensenkung und Entleerungsstörung der Blase mit Restharnbildung, wobei eine Blasen-Inkontinenz als auch eine Störung der vollständigen Entleerung mit Restharnbildung entstehen kann
  • Ausbuchtung der Blase (Zystozele)
  • Senkung des Eingeweides mit Vorwölbung von Darmschlingen zur Blase od. Enddarm (Enterozele)
  • Undichtigkeit des Darmausgangs (anale Sphinkterinsuffizienz) mit Stuhlinkontinenz

Therapie:

Der rechtzeitige Einsatz der Inkontinenzsysteme ist ein wirkungsvolles Therapiekonzept gegen Stress-/Belastungsinkontinenz bzw. Drang-/Urgeinkontinenz, welche oftmals auch durch folgende Faktoren entstanden sind:

Angeborene Bindegewebsschwäche oder Schwangerschaften und Geburten, Übergewicht oder durch schweres Heben und Tragen, schwere körperliche Arbeit, häufiges Tragen von High Heels oder langes Sitzen in schlaffer Haltung sowie Hormonumstellung und Wechseljahre. Auftreten kann auch eine Darmschwäche und Stuhlinkontinenz, oftmals bedingt durch Operationen wie z. B. Dammschnitt bei der Geburt oder Hämorrhoiden OP. Ursache der Darmschwäche ist meistens eine Funktionsstörung des Darmverschlusses sowie eine Beckenbodenschwäche. Auch bei diesem Leiden kann die Elektrostimulation erfolgreich eingesetzt werden. Die Behandlung erfolgt, ähnlich wie bei der Harninkontinenz, allerdingsd wird eine spezielle Rektalelektrode verwendet.


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